Taufe - Sakrament zum Leben

Taufbecken St. Brigida
Taufbecken St. Brigida
  • Sie ist das "Eingangstor" zur Kirche. Ohne sie können keine weiteren Sakramente empfangen werden.
  • Sie ist Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen.
  • Sie eröffnet die Zugehörigkeit zu Christus.
  • Sie bringt das uneingeschränkte Ja Gottes zum Menschen zum Ausdruck.
  • Sie bedeutet (Selbst-)Verpflichtung für den Täufling bzw. seine Eltern und Paten.
  • Sie ist "Sakrament", d.h. sie bringt zeichenhaft und leiblich zum Ausdruck, was im Geist geschieht.
  • Sie markiert den Beginn des geisterfüllten Lebens des Menschen: Gott in mir.

Mutter und/oder Vater handeln in stellvertretender Verantwortung für das Kind und führen es dadurch in die Glaubensgemeinschaft der Kirche ein.
Wer als älteres Kind, vor allem aber als jugendlicher oder erwachsener Mensch getauft werden will, tut dies aus persönlicher Lebensgestaltung heraus. Eine solche Taufe will dann auch eine andere Vorbereitung.
Die Taufe ist das Sakrament des neuen, des christlichen Lebens. Das Wasser, mit dem der Täufling übergossen wird, bedeutet Leben und Reinigung.
"Taufe" kommt von "Tauchen". In der frühen Kirche wurde die Taufe durch Untertauchen gespendet, um vollständige Reinigung und Neubeginn zu symbolisieren. Die Taufe erweckt zu neuem Leben und befreit von der (Erb-) Sünde.
Die Taufe ist die feierliche Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen, der Kirche.
     


Sie verbindet nicht nur mit Christus, sondern auch mit allen, die an ihn glauben. Die Taufe kann nur einmal empfangen werden. Taufpate kann sein, wer katholisch getauft und gefirmt ist und die hl. Kommunion bereits empfangen hat. Er soll mindestens sechzehn Jahre alte sein und ein Leben aus dem Glauben führen. Er darf nicht durch ein Rechtshindernis vom Patenamt ausgeschlossen sein.
Werden zwei Taufpaten gewählt, sollten es ein Mann und eine Frau sein. Ein nicht-katholischer Christ kann zusammen mit einem katholischen Paten Taufzeuge sein.

Um die gemeinsame Feier der Taufe gut vorbereiten zu können, werden Sie als Eltern gebeten, die Taufe Ihres Kindes wenigstens sechs Wochen im Voraus im Pfarrbüro anzumelden. Das sollten Sie mitbringen:

  • Familienstammbuch
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Patenscheine für Paten, die nicht in Legden wohnen

Dort bekommen Sie auch die Termine für die gemeinsamen Taufgespräche mitgeteilt.

Durch die Taufe gehört man zur Gemeinschaft der Heiligen. Ein katholischer Brauch, der daran und an den Tag der Taufe erinnert, ist die Feier des Namenstages am Tag des Namenspatrons.