Erstkommunion - ich gehöre jetzt dazu

Kelch und Hostienteller
Kelch und Hostienteller

Der erste Sonntag nach Ostern wird als "Weißer Sonntag" bezeichnet. Traditionell empfangen an diesem Tag die Kinder ihre erste Heilige Kommunion. Inzwischen wählen die Pfarrgemeinden lieber der Feiertag Christi Himmelfahrt oder die Sonntage der Osterzeit davor und danach.

Bei der ersten heiligen Kommunion macht ein Kind nach der Taufe einen zweiten wichtigen Schritt hinein in die Gemeinschaft der Kirche.
Es kann schon die Vorbereitung darauf als eine fröhliche Zeit gemeinsam mit anderen erleben und hat danach die Möglichkeit, den Gottesdienst ganz vollständig mitzufeiern, so wie die Erwachsenen mit dem Empfang der heiligen Kommunion.
In der Kommunionvorbereitung versuchen wir, mit den Kindern zu erarbeiten, welche Bedeutung das Fest hat, auf das wir uns vorbereiten.

Die Erstkommunion hat also vor allem dann einen Sinn, wenn sie nicht die einzige und für längere Zeit letzte Kommunion bleibt, sondern wenn das Kind ab da immer wieder am Gottesdienst der Pfarrgemeinde teilnimmt, was es normalerweise nur kann, wenn die Eltern es dabei unterstützen.



Auch Kinder, die noch nicht bei der ersten Kommunion waren, können bei einer Messfeier zur Kommunionspendung mit nach vorn kommen, sie erhalten ein Kreuz auf die Stirn.